In den letzten Jahren feierten wir Silvester so, indem wir die Zeit bis Mitternacht irgendwie „absassen“, oder sonst
iregendetwas „spannendes“ bis zum Jahreswechsel unternahmen. Diesmal war alles anders!
Wir fuhren am 31.12.2007 nach Wien, wo ich bereits viele Wochen zuvor ein Quartier gebucht hatte. Wir hatten
ein Appartement im „Gästezimmer Wien“, wo uns die Inhaberin, Frau Martina Tomek, freundlich in Empfang nahm!
Gegen 18:00 Uhr marschierten wir los. Eigentlich hatte ich im „Lux“ am Spittelberg für 19:30 Uhr einen
Tisch reserviert. Da das Silvestermenu all zuviele Gänge beinhaltete, und noch dazu viel Fisch, sagten wir ab und landeteten so im „Al Cavallino“, einem sehr empfehlenswerten Italiener, nahe der Hofburg!
Nach einem ausgezeichneten Abendessen stürzten wir uns un den Wiener
Silvesterpfad! Es gab da in der gesamten Innenstadt sehr viele Stationen mit unterschiedlichen Darbietungen, die wir (fast) alle abklapperten. Viel los, aber trotzdem irgendwie
entäuschend. Irgendwie warteten alle auf diverse Höhepunkte, die gab es so aber nicht. So „plätscherte“ das Programm dahin, bis wir uns vor Mitternacht zum „Graben“
durchgezwängt“ hatten. Das Gedränge war beängstigend! Den Jahreswechsel bekamen wir nicht so richtig mit, da am Stefansplatz seit Stunden mit allem gefeuert wurde, was in Wien an
Raketen aufzutreiben war! Angeblich hat auch die „Pummerin“ im Stefansdom geläutet!
Nichts desto trotz, wir packten unsere „Sekt-Minis“ aus und stossen, wie die Hunterttausenden neben uns, auf ein glückliches, neues und friedvolles Jahr
2008 an!
Kurz nach Mittag des 1. Jänner waren wir wieder zu Hause. Da lies ich mir es nicht nehmen, mit
meinen Freunden am Neujahrslauf der Kleinen Zeitung teilzunehmen, der von Velden nacch Pörtschach
führt. 8,5 Kilometer sind zu laufen, es herrsch fröhliche Stimmung und vor allem – es geht um nichts! Wir laufen ja schon vorher immer von Pörtschach nach Velden, kommen so auf 17
Kilometer und ersparen uns dabei das mühselige Zurückfahren!
Es war ein sehr schöner Jahreswechsel!
Bereits ein paar Tage vor dem Fest organisierten
unsere Kinder eine schöne Tanne, die sie beim „Prettner“ in St.
Donat selbst ausgesucht und geschnitten haben. Mittlerweile eine schöne Tradition!
Bei stimmungsvoller Hintergrundmusik schmücke ich den Baum am Nachmittag des Vierundzwanzigsten. Die„Stadtomi“ wird von Karin & Norman geholt und so
gegen halb6 beginnt die Bescherung. Neben „Stille Nacht, heilige Nacht“, las ich ein Gedicht vor und dann musizierten Karin & Norman auch noch auf der Flöte. Mit den
Geschenken selbst war, so glaube ich, jeder sehr zufrieden!
Dann ein gepflegtes Abendessen, welches mit einer exzellenten Nachspeise (Bratapfel) und gutem Wein
abgerundet wurde. Mit einer gewissen Zufriedenheit, einem entsprechendem Sättigungsgefühl und einem Berg Verpackungsmaterial endete ein schöner Weihnachtsabend!
Am Tag danach kamen noch unsere Neffen (Michael und Andi) mit ihren Freunden auf Besuch. Den Tagesausklang
verbrachten wir mit unserer Jugend bei einem Pokerabend, Speiss und Trank. Der letzte Feiertag sollte ein ruhiger werden und die Völlerei wird hoffentlich auch ein Ende haben!
Mittwoch, 26. dezember 2007
Im Jahr 1997 entschlossen wir uns - auf Drängen der Kinder - einen Hund aus dem Tierheim zu übernehmen - Senta!
Ein Schäfer-Labrador-Mischling, damals ca. zwei Jahre alt!! Zuerst als "Leasing-Hund" und ab 10.10.97 wollten wir, dass Senta für immer bei uns bleibt!
Sie war deshalb im Tierheim gelandet, weil der Vorbesitzer sie regelmässig geschlagen und auch ihr rechtes Auge ausgestochen hat!! Bei uns ging es ihr gut, sehr gut sogar!
Eine gutmütige Hündin, liebesbedürftig, zutraulich, bescheiden und ruhig! Stets eine Freude, niemals eine Belastung!
Heuer im Herbst, auf einmal ein Knoten in der Halsgegend der immer grösser wurde. Die Diagnose der Tierärztin niederschmetternd - bösartiges Karzinom!
Die beste Zuneigung half nichts mehr, Montag, den 26.11.2007 um 21:30 wurde Senta eingeschläfert. Eine Hündin wie im Bilderbuch - unvergesslich!
Dienstag, 27. november 2007
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